Josua Petersen


Josua Petersen, in Berlin geboren, ist in einer großen Musikerfamilie aufgewachsen.

Nach zunächst drei Jahren Privatunterricht bei Monika Leskovar, begann er mit 16 Jahren als Jungstudent bei Professor Schwab an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" in Berlin. Folglich begann er sein Studium in selber Klasse und wechselte im Laufe des Bachelors in die Klasse von Prof. Bohórquez, bei dem er seinen Master im Januar 2022 mit Bestnote abschloss.

Josua ist ein viel gefragter Kammermusik-, Orchesterspieler und tritt auch als Solist in Erscheinung. Er ist Preisträger u.a. des Internationalen Anton Rubinstein Wettbewerbes in Berlin. Seine internationale Konzerttätigkeit führte ihn in die wichtigsten Zentren der Musikszene quer durch Europa, die Türkei, Japan, China, Südkorea und Russland. Er musizierte unter der Leitung von Dirigenten wie Kirill Petrenko, Valeri Gergiev, Sir Donald Runnicles, Vasily Petrenko, Andrés Orozco-Estrada und Susanna Mälkki, u.a.

Josua spielt regelmäßig als Gast in der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker mit. Er ist seit 2019 Gast-Solo-Cellist der Camerata Hamburg. Des Weiteren tritt er seit vielen Jahren als Solo-Cellist der Kammersymphonie Berlin auf, gelegentlich auch als Solist, und spielt regelmäßig im Orchester der Deutschen Oper Berlin mit, deren Akademist er von 2017 bis 2019 war.
Außerdem ist er Mitglied der Russisch-Deutschen Musikakademie. Herausragende Deutsche Musiker und Orchestermitglieder vom Marinskii-Theater St. Petersburg formen zusammen ein Orchester, geleitet vom Chef-Dirigenten Valeri Gergiev. Viele erfolgreiche Konzerte fanden in Berlin, St. Petersburg und Bad Kissingen statt.

Im Februar 2022 trat er erstmals als Gast-Solo-Cellist mit dem
Kammerochester- Konzerthausorchester Berlin auf.

Seit 2018 ist er Solo-Cellist der Jungen Philharmonie Berlin. Diese setzt sich zum Ziel, mit jungen und herausragenden Musikern auf höchstem Niveau zu musizieren. Gegründet und geleitet wird das Orchester von dem jungen, aufstrebenden Dirigenten Marcus Merkel (Chef-Dirigent am Theater Koblenz). Konzerte mit René Pape, Sir Bryn Terfel, Peter Seiffert, Khatia Buniatishvily und/oder dem Dirigenten Julien Salemkour belegen den Ruf des Orchesters, sich in kurzer Zeit als eines der führenden jungen Orchesters Berlins etabliert zu haben.

Neben seiner Orchester-Tätigkeit widmet sich Josua mit größter Leidenschaft der Kammermusik. So konzertierte er mit Künstlern wie Cameron Carpenter, Claudio Bohórquez, Natasha Prishepenko, Martin Spangenberg, Schagajegh Nosrati, Sebastian Hamann, InMo Yang, dem Sharoun Ensemble der Berliner Philharmoniker, dem Hamburger Nathan Quartett, dem Knobelsdorff-Ensemble der Staatskapelle Berlin, seinen Eltern Heinz Schunk und Ulrike Petersen uvm.

Einladungen zu internationalen Festivals wie dem Super-Cello Festival Beijing, Music Campus Frankfurt RheinMain - "Fränkische Musiktage", der Zermatt Festival Academy, der internationalen Kammermusik Akademie Nitzow oder dem internationalen Festival Aigues-Vives en Musiques, belegen seine kammermusikalisch breitgefächerte Tätigkeit.

Josua spielt ein Cello von Luigi Bajoni, Mailand 1854.

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